Off-Topic: Google Chrome OS gefahrlos vom USB-Stick testen
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Die Google Inc. hat vor wenigen Tagen die ersten Details zu ihrem neuen Betriebssystem verraten. Unter dem Namen “Chrome OS” wurde ein auf Linux basierendes Open Source-Betriebssystem präsentiert, das ungewöhnlich schnell startet und besonders sicher gegen Viren sein soll (lesen Sie den Bericht in der “Digitalen Welt” von freenet.de).
Neugierig geworden, machte ich mich in den Tiefen des Internet auf die Suche nach ersten Erfahrungsberichten von experimentierfreudigen Zeitgenossen, die sich schon jetzt das Open Source-Paket von Google heruntergeladen und die mitgelieferte Designansätze des Desktop ausprobiert haben.
Im Rahmen meiner Recherchen stieß ich auf ein kleines Vögelchen namens “Hexxeh”, das mir zwitscherte, ich solle doch einmal das Downloadangebot seiner Webpräsenz besuchen.
Hexxeh ist es gelungen, aus den von Google zur Verfügung gestellten Dateien ein ISO-Image zu schaffen. Das Image kann mit der Hilfe eines kleinen Freeware-Werkzeugs (Download) auf einem USB-Stick installiert werden. Danach kann ein Chrome OS direkt von dem USB-Medium gebootet und gefahrlos ausprobiert werden, eine Installation bzw. Änderungen an einem bereits installierten Betriebssystem sind nicht notwendig.
Achtung vor der Installation sind einige, wie ich finde unnötige und nervende, Hürden zu überwinden:
Der Download wird leider nur als Torrent angeboten, für den Sie ein entsprechendes Programm wie beispielsweise BitTorrent benötigen. Darüber hinaus wurde das Image in ein Tarball-Archiv gepackt. Ich war also gezwungen die tar.gz-Datei mit einem Packprogramm, das dieses Format verarbeiten kann (7-Zip), zu entpacken und anschließen noch ein weiteres Mal mit dem gleichen Tool die aus dem Archiv extrahierte tar-Datei, dann endlich stand mir das ISO-Image zur Verfügung.
Download chromiumos.tar.gz.torrent
Der erste Bootvorgang nach dem Übertragen auf einen USB-Stick verlief relativ flott und unspektakulär. Das System verlangt nach einer Anmeldung. Verwenden Sie als Usernamen “facepunch“, ein Passwort wird nicht benötigt.
Die Hardware des für den Test eingesetzten Samsung Netbook wurde erkannt. LAN und WLAN standen sofort zur Verfügung (allerdings nur über DHCP-Einbindung und ohne Verschlüsselung), auch die Bildschirmauflösung wurde automatisch richtig erkannt.
Angesichts der Tatsache, dass es sich bei dieser Version von Chrome OS quasi um eine Alpha-Ausgabe handelt, gibt es keinen Anlass zu harscher Kritik, doch sollten Sie auch nicht zu viel erwarten.
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