Microsoft Security Essentials schon heute erste Wahl bei Windows 7-Nutzern
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Bereits kurze Zeit nach dem offiziellen Start des kostenlosen Microsoft Virenscanners entwickelte sich das Sicherheitswerkzeug mit dem Namen Microsoft Security Essentials (MSE) zum Renner. Innerhalb der ersten Woche konnte der Hersteller sage und schreibe 1,5 Millionen Downloads verzeichnen.
Ende September wurde das neue unter dem Codenamen “Morro†entwickelte Sicherheitsprodukt aus der Microsoft-Schmiede der Öffentlichkeit präsentiert (Blogposting). Die Software gilt als Nachfolger der bisherigen Schutzlösung “Windows Live OneCare”. Die offizielle Unterstützung von Live OneCare hat der Redmonder Hersteller zum Ende Juni 2009 auslaufen lassen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger muss MSE jedoch nicht mehr bezahlt werden und steht allen Interessenten kostenlos zur Verfügung.
MSE wurde auf der Basis der Core-Engine des Forefront-Clients entwickelt und bietet – ganz ähnlich wie die Mitbewerber von Avira oder AVG – einen Echtzeit-Virenwächter, einen Rootkit-Schutz sowie automatische Signatur-Updates und eine vom Nutzer konfigurierbare Virenscannmöglichkeit.
Erste Testläufe sowie intensive Prüfverfahren angesehener Virenspezialisten bescheinigen dem Programm hervorragende Ergebnisse, die den längst etablierten Produkten der Mitbewerber in nichts nachsteht (Bericht hier im Windowsblog).
Wie einem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Posting (externer Link) im Blog des Malware Protection Center zu entnehmen ist, sind 44 Prozent der MSE-Installationen auf Rechnern mit Windows 7 vorgenommen worden. Dies ist relativ bemerkenswert, weil das neue Betriebssystem bekanntlich erst in dieser Woche offiziell an den Start geht. Weiter heißt es in dem Beitrag, dass 33 Prozent der Installationen auf Windows XP-Systemen erfolgten und 23 Prozent dem Schutz von Windows Vista dienen.
Bis zum 06. Oktober wurden fast vier Millionen Infektionen auf 535,752 unterschiedliche Maschinen ermittelt werden. Im Klartext heißt das, dass viele Rechner mehrfach mit Schädlingen verseucht sind – durchschnittlich mit acht verschiedenen Unholden.
Etwa der Hälfte dieser infizierten Systeme wird mit Windows XP betrieben, ein Drittel mit Vista und lediglich etwa 17 Prozent unter Windows 7. Damit ist einmal mehr die These bestätige, dass jede neue Windows-Generation sicherer sei als sein Vorgänger.
In der Verteilung der infizierten Rechner nach Ländern stehen die USA, Brasilien und China an den oberen Rängen vor allen anderen Staaten.
Teilt man die gefundenen Schädlinge in die üblichen Kategorien auf, ergibt sich für jedes der drei Länder ein anderes Bild. In den USA sind vor allem Trojanische Pferde weit verbreitet, in Brasilien vorwiegend Würmer (allen voran Conficker) und in China zahlreiche zweifelhafte und wahrscheinlich unerwünschte Programme.
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Das ist eine absolute Milchmädchenrechnung. Schließlich ist XP auf 70% aller PC installiert. Eine Infektion ist angesichts der großen Mehrheit umso wahrscheinlicher. Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, müsste die Anzahl der infizierten Systeme auf die Anzahl der Lizenzen bezogen werden. Alles andere ich Blendwerk für unbedarfte Leser.