Es ist vollbracht:
Finale Version von Mozilla Firefox 3.5 ist da
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Nach einer außergewöhnlich langen Entwicklungsphase sowie diversen Testläufen und insgesamt drei Release Candidates steht nunmehr die finale Version 3.5 der immer beliebter werdenden Browseralternative Mozilla Firefox zum Download bereit.
Der neuen Generation des Fuchses haben die Mozilla-Entwickler zahlreiche neue Funktionen spendiert und vorhandene Features überarbeitet. Zu den Highlights für den Normalsurfer gehört der Schutze der Privatsphäre beim Surfen – dieser Modus wird auch gerne als “Pornomodus” bezeichnet- sowie die ungewöhnlich rasante Darstellung von Websites. Nach Angaben der Mozilla-Macher wurde der durch die zahllosen Änderungen notwendige Versionssprung von 3.0.x auf 3.5 mit der Verbesserung und Verfeinerung von mehr als 5000 Einzelheiten verbessert bewältigt.
In einem kleinen Video führt Firefox-Entwicklungsdirektor Mike Beltzner durch die Welt der interessantesten Innovationen des jetzt vorgestellten Surfbrettes:
Auf die Dauer hilft nur Power
Neben der nahezu verdoppelten Surfgeschwindigkeit, für die die Gecko Rendering Engine (Lexikon) Version 1.9.1 zum Einsatz kommt, glänzt der neue Fuchs durch den Video-Codec Theora, der zum Ogg-Containerformat gehört. Dieser Codec ermöglicht Webentwicklern das einfache Einbinden von Videos in Webseiten und Web-Videos, die davon Gebrauch machen, lassen sich ohne zusätzliche Plug-Ins abspielen wiedergeben.
Sicherheit durch privaten Surfmodus
Ruft der Anwender über das Menü “Extras” die Option “Privaten Modus starten” auf (die Tastenkombination “Strg+Umschalt+P” führt zum gleichen Ergebnis), surft er ab sofort im sogenannten ” Private Browsing Modus”.
Ist diese – zwischenzeitlich zum Standard in allen Browsern avancierte – Funktion eingeschaltet, werden keinerlei Daten des Surfausfluges auf der lokalen Festplatte gespeichert. Die Surfspuren verschwinden im Daten-Nirwana. Dennoch ist ein gewisses Maß an Vorsicht geboten und auch Zeitgenossen, die nichts Gutes im Schilde führen sollten sich nicht zu sicher fühlen, denn im Internet ist man nie anonym unterwegs.
Für die private Sitzung legt der Fuchs zeitlich begrenzte Cachedateien für Cookies sowie andere Informationen an, die mit dem beenden des Private Browsing Modus bzw. beim Schließen des Browsers wieder gelöscht werden.
Darüber hinaus können die Anwender auch während eines “normalen” Ausfluges ins weltweite Datennetz selbst Hand anlegen und die Chronik über die entsprechende Option aus dem Menüeintrag “Extras” (Tastenkombination Strg+Umschalt+Entf) gezielt löschen. Ganz gleich ob die Daten der letzten Stunde, die des vergangenen Tages, oder lediglich die Einträge bestimmter Webseiten, dank der immensen Konfigurationsmöglichkeiten, bleiben keine Wünsche für einen Löschvorgang offen.

Lokalisierung dank “Ortung” des geographischen Standortes
Viele Internetzugänge können anhand ihrer IP-Adresse örtlich zugeordnet werden. Für jedes Land sind festgesetzte IP-Bereiche vergeben. Innerhalb des Landes wiederum werden die IP-Adressen mit örtlichem Bezug verteilt. Diese Anordnung macht sich der neue Fuchs über die sogenannte Geolocation (Lexikon) Schnittstelle zu nutze.
Entwickler können somit Dienste programmieren, die ohne auf eine direkte Eingabe des Nutzers angewiesen zu sein in der Lage sind, lokale Angebote zu präsentieren, die auf die Region abgestimmt sind, in der sich der Surfer gerade aufhält.
Aus Sicherheitsgründen muss der Internetreisende jedoch jeder einzelnen Webseite den Zugriff auf diese Informationen genehmigen.
Fazit
Der in 70 Sprachen erhältliche Firefox 3.5 zeichnet sich durch nie dagewesenen Komfort und enorme Surfgeschwindigkeit aus. Surfen war noch nie so schön …
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