TWIN 7 Tweaker: kostenlose Tuning-Software für die Windows 7 Vorabversionen
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Immer dann, wenn ein neues Windows Betriebssystem in die Verkaufsregale gestellt wurde, wollen sich findige Software-Schmieden ein Stück vom Kuchen des Erfolges der neuen Software abschneiden. Mit vollmundigen Versprechen möchte man die Windows-Anwender zum Kauf eines Werkzeugs überredet, das durch zahlreiche Tweaks in der Lage sein soll, eine hervorragende Software weiter zu verbessern und zu beschleunigen.
Ein solches Optimierungstool ist beispielsweise das von Data Becker angebotene TVista, mit dem das aktuelle Redmonder Betriebssystem flotter gemacht werden kann.
Jetzt hat die Düsseldorfer Schmiede das Tool “TWIN 7 Tweaker” vorgestellt. Bei dieser Software handelt es sich um eine Anwendung, mit der es möglich sein soll, Windows 7 (derzeit Beta und demnächst den Release Candidate) noch weiter zu optimieren. Der Clou: die derzeitige Version des Programms wird den Anwendern kostenfrei zur Verfügung gestellt!
Glaubt man den Angaben des Herstellers, so verhelfen mehr als 40 Optionen dem künftigen Redmonder Zugpferd zu besserer Leistung und höhere Sicherheit. Zudem kann das Outfit der Arbeitsoberfläche in vielen Bereichen nach eigenen Wünschen angepasst werden.
Wie bereits in der kostenpflichtigen Variante Tvista 3.0 für das derzeit aktuelle Betriebssystem von Microsoft, gelangt der Anwender nach dem Programmaufruf zunächst in das Start-Center, über das er alle Funktionen mit einem Klick erreichen kann. Der Aufbau des Programms ist recht übersichtlich und auch für Newbies leicht verständlich.
Über den Sinn oder Unsinn einer solchen Software lässt sich bekanntlich streiten. Ich selbst stehe solchen Tools stets mit einiger Skepsis gegenüber. Die “versteckten” Optionen, die ein solches Programm freischaltet, sind nicht ganz grundlos von den Redmonder Entwicklern unzugänglich bzw. schwer erreichbar gemacht worden.
Viele der sogenannten Tuning-Aufgaben, zu denen beispielsweise das leeren der Temp-Verzeichnisse oder die regelmäßige Defragmentierung der Festplatte gehören, finden sich bei geübten Windows-Nutzern sowieso auf der “To do Liste”. Für Anwender, die sich nicht selbst um die wichtigen Wartungen ihres Systems kümmern wollen, sind die Optionen der Tuning-Software aber ein echtes Highlight.
Achtung
Windows7-Tester, bei denen das Betriebssystem lediglich in einer VM installiert wurde, können TWin7 leider nicht ausprobieren, da sich die Software weigert in der virtuellen Umgebung zu starten :-(
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