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28

Geheimniskrämerei, Spekulationen und News um den Release Candidate von Windows 7

Der Hype um jeden noch so unwichtigen Hinweis auf das künftige Microsoft Betriebssystem Windows 7 scheint kein Ende nehmen zu wollen. Fast täglich quälen überraschen uns die Newsbeiträge des einen oder anderen Magazins mit sensationelle Meldungen, die lauthals verkünden, dass Microsoft eine neue Vorabversion von “Seven” mit der Build-Nurmmer “XYZ” kompiliert und an die geschlossene Gruppe der Beta-Tester ausgegeben hätte – ich frage mich ernsthaft, wer diese “Klickgeneratoren” noch liest.

Neben langweiligen (meist irgendwo abgekupferten) Screenshots, die die Build-Nummer belegen sollen, wird in vielen dieser Beiträge von den Autoren regelmäßig auch über den möglichen Verfügbarkeitstermin des Prerelease von Windows 7 spekuliert.

Jetzt hat Microsoft (vermutlich) ungewollt selbst Öl in das Feuer der Hypothesen gegossen.

Die aufmerksame Beobachter des Magazins Ars Technica (externer Link) stießen innerhalb des Redmonder Internetangebotes auf eine Webseite, auf der nähere Informationen über den geplanten Release Candidate des kommenden Windows verraten wurden.

Dem – zwischenzeitlich nicht mehr einsehbaren – TechNet-Dokument zufolge will der Software-Gigant den Release Candidate des Vista-Nachfolgers erst im Mai und nicht wie häufig angenommen im April zur Verfügung stehen.

Weiter war zu lesen, dass der Windows 7 RC zunächst in den Sprachvarianten Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch sowie Spanisch in 32- und 64-Bit-Edition sollen zum Download bereit stehen wird.

Als Minimalvoraussetzungen für den Betrieb des Vista-Nachfolgers fordert Microsoft derzeit eine CPU mit 1 GHz Rechenleistung sowie den Ausbau des Arbeitsspeichers auf wenigstens 1 Gigabyte Ram. Darüber hinaus sollten wenigstens 16 Gigabyte freier Speicherplatz auf der Festplatte zur Verfügung stehen und im System eine Grafikkarte stecken, die mit 128 MB Speicher und durch die Unterstützung für DirectX 9 glänzt, schließlich gehört ein DVD-R/W-Laufwerk zum Hardware-Grundgerüst.

Keine große Überraschung ist der auf der Ablauftermin der letzten Vorabausführungen von Windows 7. Das Verfallsdatum wurde auf den 01. Juni 2010 festgelegt. Ab 2. Juni 2010 ist Schluss mit Lustig, dem Nutzer einer Vorabvariante ist dann nur noch ein auf zwei Stunden begrenztes Login zur Sicherung der eigenen Daten erlaubt.

Die “Timebomb” der Testversionen von “Seven” zündet damit fast auf den Tag genau drei Jahre nach dem “Auslaufdatum” der Vista-Prereleases.

Bereits im Jahr 2007 kam das “Aus” für die Vorabversionen von Windows Vista zum Monatswechsel Mai/Juni.

eval_seven



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