Allianz gegen Kinderpornografie im Internet gegründet
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Im Kampf gegen den Handel von Kinderpornografie im Internet haben sich heute zahlreiche starke Partner zur Europäischen Finanzkoalition (EFK) vereinigt. Unterstützt wird die Gründung mit 427.000 Euro aus der Brüsseler Kasse der EU-Kommission.
Tonangebend im Rahmen der Initiative ist die britische Strafverfolgungsbehörde zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung CEOP (externer Link).
Die Finanzdienstleiter MasterCard, PayPal, VISA Europe sowie der Software-Riese Microsoft gehören zu der am Dienstag offiziell von EU-Justizkommissar Jaques Barrot eingerichteten “Koalition”. Darüber hinaus ist die europäische Polizeibehörde “Europol”, die italienische Post- und Kommunikationspolizei sowie das Internationale Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder sind ebenfalls mit im Boot.
Wie aus der EU-Kommission verlautbarte, sollen mit Hilfe dieser Koalition die Opfer leichter als solche erkannt und besser geschützt werden. Zudem kann man Straftäter – Pädophile ebenso wie diejenigen, die am Verkauf von Bildern verdienen – künftig leichter ausfindig machen und verhaftet. Nicht zuletzt sollen vor allem die Gewinne aus den kriminellen Aktivitäten eingezogen werden.
Der Erwerb von Kinderpornografie per Kreditkarte oder über andere elektronische Zahlungssysteme soll verhindert werden.
Abschließend heißt es, dass die “Allianz” ihre Durchschlagskraft weiter entfalten könne, wenn sich möglichst viele weitere Partner dem Bündnis anschließen würden..
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