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Feb
25

Browserkrieg: Microsoft erneut im Blickfeld der EU

eu Wieder einmal erhebt die Europäische Union Kartellvorwürfe gegen den Softwarekonzern Microsoft.

Die Brüsseler Wettbewerbshüter werfen dem Software-Giganten vor, EU-Marktgesetze zu verletzen. Im Focus der Kritik steht die Art der Anbindung des Internet Explorers in neuen Windows-Versionen.

Mit der festen “Vorgabe” des IE in Windows würde nach Auffassung der Untersuchungs-Kommission der Wettbewerb verschiedener Browser auf dem Markt dadurch verhindert. Mit dieser Darstellung folgt das Kuratorium dem Standpunkt verschiedener Browser-Anbieter.

Nach der Vorstellung der EU-Kommission könnte Microsoft den Windows-Kunden eine Möglichkeit schaffen, die es erlaubt, einen beliebigen Internet-Browser frei auszuwählen. So wäre es denkbar, dass beispielsweise künftig ein Auswahlmenü mit verschiedenen Browsern eingeblendet wird oder den jeweiligen Geräte-Herstellern frei zu stellen auf den von ihnen gefertigten Systemen verschiedene Browser-Typen anzubieten.

Der Respekt vor den “Machenschaften” in Redmond scheint in den Schmieden der Konkurrenz von Opera, Mozilla und Google doch ganz erheblich zu sein. Die Furcht vor dem Verlust von Marktanteilen – und sei er auch noch so gering – ist offenbar gewaltig.

So ist auch zu erklären, dass sich die Gegenspieler von Microsoft einmal mehr sehr einig im Feldzug gegen das Redmonder Unternehmen sind.

Zurück geht die Untersuchung auf eine Klage des norwegischen Browser-Entwicklers Opera aus dem Jahr 2007. Kürzlich hat die Mozilla Foundation angekündigt, sich der Beschwerde und den Untersuchungen anschließen zu wollen. Wie nicht anders zu erwarten, stößt nun Google ebenfalls in das gleiche Horn und will sich neben den anderen Microsoft-Rivalen an den Verhandlung beteiligen (externer Link).

Mit Blick auf die Einführung des eigenen Browsers “Chrome” könne man den Browser-Markt recht gut beurteilen und die den Markt beherrschende Stellung von Microsoft richtig einordnen.

Das Microsoft-Produkt erhalte durch die Bündelung mit Windows einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Erzeugnissen.

Google-Sprecher betonten, dass wie in allen Geschäftsbereichen Konkurrenz das Geschäft belebt. Nur durch einen stärkeren Wettbewerb könne erreicht werden, dass die Entwicklung weiterer Innovationen deutlich beschleunigt werde.

Man hat Microsoft nun bis März die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt und wartet auf die Erklärungen aus den Fachabteilungen der Corporation.

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