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28

Wer im Glashaus sitzt …
Spyware-Schleuder Apple-Software

Fast täglich kann der PC-Anwender aus diversen Medienberichten “lernen”, dass Software aus dem Haue Microsoft mit Vorsicht zu genießen sei. Insbesondere die Aussagen einer Softwareschmiede mit Sitz in Cupertino, Kalifornien feuern aus allen Rohren auf den Redmonder Rivalen.

Während man bei Apple offenbar gerne die Konkurrenz beobachtet , kritisiert und auch mit “witzigen” Werbebotschaften lächerlich zu machen versucht, vergisst man offenbar gerne den Blick vor die eigene Haustür.

Wieder einmal sind es Updates für Apple-Software, die dem Windows-User ungefragt Applikationen und Dienste unterjubeln.

So stolpern bereits im März 2008 zahlreiche Nutzer über die Tatsache, dass die Software “Apple Software Update” – die bei der Installation von iTunes in das PC-System kopiert wird – auch automatisch die Version 3.1 des Apple-Browsers Safari auf Windows-Rechnern installierte. Die Checkbox für die Safari-Installation war generell aktiviert. Anwender, die nicht wachsam waren, wurden also ungewollt mit dem Browser “versorgt”.

Doch wer glaubt, Apple hätte auf die Stimmen der Kritiker reagiert, der irrt: der Browser wurde lediglich in einen anderen Bereich der Programmauswahl verschoben, blieb aber nach wie vor automatisch angewählt. Damit wurden achtlose Anwender weiterhin unbeabsichtigt mit dem Apple-Browser ausgerüstet.

Nach dem jetzt ein viertel Jahr ins Land gezogen ist, schein man in Kalifornien anzunehmen, das Gras über die “Safari-Episode” gewachsen ist.

Als Folge dieses Irrtums, versucht man es wieder:
Ein aufmerksamer Leser des Vistablog Österreich hat in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass Apple es offenbar nicht lassen kann (oder will) und den Nutzern wieder ungewollte Anwendungen unterschiebt.

Im Stile eines Trojaners – nein, es handelt sich nicht um einen verspäteten Aprilscherz – installiert das Apple Software Update die Software “MobileMe“, die kein PC-Nutzer braucht.

In seinem Fazit kommt Marijan Kelava zu einem eindeutigen Ergebnis:
Apple installiert OHNE ZU FRAGEN einen Dienst der nicht notwendig ist. Neben dem bonjourservice (der ebenfalls sinnlos ist) installiert Apple auch MobileMe – das in Wahrheit kein Windowsnutzer braucht.

Möglicherweise ist es bei Apple-Usern Alltag, dass auf ihren Macs der Hersteller tun und lassen darf, was ihm gefällt. Mag sein, dass es Apple-Nutzern egal ist, was in ihrem System passiert.

MEIN Fazit:
Ich verwende schon lange keine Apple-Applikationen in meinen PCs, es gibt genug Ausweichmöglichkeiten! Wie zwischenzeitlich viele Sicherheitsexperten kann ich jedem Windows-Nutzer raten, keinerlei Software aus dem Hause Apple zu installieren bzw. eine der zahlreichen Alternativen zu verwenden.

Die “Heimlichtuerei” der PC-Anwendungen von Apple gleicht nach meiner Meinung sehr der Verhaltensweise von Trojanern bzw. kommt der Vorgehensweise von Spyware sehr nahe. Solche Software aus einem renommierten Haus ist mehr als nur mit Skepsis zu betrachten.

Dank der “Apple-Methode” könnte man die bekannten Apple Werbe-Trailer auch anders als vom Herausgeber gedacht interpretieren. Wenn Apple weiterhin mit fiesen Tricks versucht den PC-Nutzer zu “überlisten”, wird dies dem guten Ruf des Unternehmens erheblichen Schaden zufügen.

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Kommentare: 19
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Kommentare

  • Idefix Windhund schrieb am 24.09.2008 um 06:12:

    Als Mac Benutzer und Anwender ist mir das viele Updaten von Apple schlicht egal. So lange Sie keinen großen Mist wie das 10.5.2 mehr verzapfen (worauf ich wieder zu Windows gewechselt habe) soll es mir Recht sein.

    Wo diese stäntigen Installationen von Dingen wie “Software Installation für Macbook Air” total Sinnfrei sind da ich mir das niemals Kaufen würde.

    Genauso das bescheu… Mobil Me, „Daten Speichern auf eine Wolke“. Also wen ich geraucht habe und gesoffen denke ich vielleicht dran meine Daten in einer „Wolke“ zu Speichern.

  • Idefix Windhund schrieb am 22.09.2008 um 12:35:

    Bonjour, Mobile Me (Daten Speichern in einer “Wolke”, sowas Bescheuer…) sowie der iTunes Helper Dienst und der iPod Dienst sind Dinge die ich auf jeden System als aller erstes Lösche/ Deaktiviere oder sonst irgendwie vernichte. Und siehe da, iTunes für meine AAC Dateien funktioniert immer noch!!!

  • Ralf schrieb am 04.09.2008 um 14:43:

    Das hat nichts mit Gemecker zu tun Randolf, vielmehr geht es darum, dass viele User (insbesondere Neulinge und Menschen, die die Kiste halt “nur” einschalten > nutzen > abschalten) nichts von den Heimlichkeiten der Hersteller bemerken, also muss ja jemand darauf hinweisen. Da sind Blogs, Communities und Foren, Presse etc. genau die richtige Informationsquelle.

    Zu Nero:
    Den überladenen Müll sollte nun wirklich niemand mehr installieren.

    Wenn schon Nero, dann die abgespeckten Varianten Lite oder Micro (Webseite). Beides findest Du im DL-Channel von freenet.de:

    Nero 8 Lite | Nero 8 Lite Micro

    Es ist aber auch möglich, den unnötigen Nero-Scout abzuschalten:

    Dazu startet man den “Nero Scout” (im Startmenü unter Nero 8 -> Nero Toolkit zu finden) oder klickt mit der rechten Maustaste auf den Eintrag “Nero Scout” (wenn dieser bereits in den Windows Explorer implementiert ist), unter “Optionen” findest Du die Einträge “Nero Scout in Windows Explorer integrieren” und “Nero Scout aktivieren”. Beide Möglichkeiten müssen nacheinander deaktiviert werden.

    Es geht aber auch anders:
    Als Alternative bietet sich an, den unnötigen Dienst von Scout einfach abzuschalten.

    Öffene dazu (mit Admin-Rechten) eine Konsole (Eingabeaufforderung) bzw. über Start > Ausführen die Befehlszeile und trage die folgende Anweisung ein

    sc delete NMIndexingService

    nach dem Bestätigen mit der Eingabetate bzw. einem Klick auf “OK” bist Du das sinnlose Tool los.

  • Randolf schrieb am 04.09.2008 um 12:00:

    Ich verstehe das ganze gemoser nicht. Apple, Windows, Nero und höchstwahrscheinleich noch viele andere Installieren irgendetwas heimlich. Wenn ich die Möglichkeit bekomme es abzuwählen ist das doch i.O. Bei Nero kann ich die Nero-Suche, die nun wirklich kein Mensch braucht, nicht abwählen.
    Man sollte sich eh anschauen was man sich da auf den Rechner holt egal ob Mac oder PC.

    P.S. Ich steh auf iTunes!

  • Volker Z. schrieb am 27.08.2008 um 00:57:

    Ein wenig Kritik an Apple ist angbracht. Allerdings ist das wieder das typische schwarze Peter Spiel. Was ist besser Mac oder PC……!

    Im übrigen macht Safari eine ganz gute Figur auf dem PC, allerdings mein Favorit bleibt Firefox!

    Privat bin ich übrigens auf Ubuntu umgestiegen, weil mich die Gängelei und Bevormundung von Microsoft und Apple ankotzt. Mein privates Geld bekommen die nicht!

  • Tina schrieb am 21.08.2008 um 16:39:

    Gerade ein versierter Nutzer sollte in der Lage sein, ein Häkchen oder ähnliches zu finden oder, was jemanden auszeichnet, der mit offenen Augen durchs Leben geht: Alternativen finden.

    Es gibt keinen Grund, irgendwelches Quicktime, Realplayer oder sontige Player von irgendeinem Hersteller zu verwenden. Wenn man die Software nicht mag, läßt man die Griffel weg und lamentiert nicht. Es gibt z.B. kaum eine Datei, die man sich nicht mit vlc ansehen kann.

    Nun zu dem update Gebamsel: Da tut sich kaum ein Hersteller was. Sowohl M$ als auch Apple verschicken liebend gerne ihre wunderbaren Produkte an alle, die sie nicht brauchen und sammeln im Gegenzug Daten.

  • ralf schrieb am 14.08.2008 um 15:41:

    explor und safarisurfer schrieb am 14.08. 2008:
    … DAS HÖRT SICH FÜR MICH NACH ANTIWERBUNG VON MIC: SOFT: ANGESTELLTEN AN …

    Grundsätzlich ist es auch Aufgabe eines Journals, wie es ein Weblog ist, Informationen, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen. Dazu gehört auch dass Blog-Betreiber und Leser ihre persönliche Meinung äußern können/dürfen/sollen.

    Eine negative Meinung zu einer Software, die nicht aus der Redmonder Schmiede stammt, bedeutet allerdings nicht, dass ich von MS gesponsert oder bezahlt bin – es gibt so manche Software von Microsoft, die ebenfalls harsche Kritik verdient!

    Zu Deinen Hinweisen:
    Da ich neben DOSen und Pinguinen auch ein MacBook im Produktiv-Einsatz verwende, weiß ich sehr genau, wie ich Safari einzuschätzen habe bzw. was ich(!) von dem Browser erwarten kann (oder auch nicht).

    Auch unter OS X (Leopard) verwende ich die vermutlich bekannteste Browser-Alternative!

    Grundsätzlich geht es in der Kritik nicht um den Apple-Browser. Vielmehr gibt die Vorgehensweise von Apple ausreichend Anlass die Update-Funktion der Software aus Cupertino zu kritisieren.

    Es kann, nein, es darf nicht sein, dass ein Unternehmen, dass stets und ständig die “Spionagefunktionen” anderer OS bemängelt, den Nutzern der eigenen Software heimlich bzw. ungefragt ungewollte Software unterjubelt.

    Dieses Verhalten der “heimlichen” Installation von Software und/oder des Einrichtens von Systemdiensten (ohne vorherige Abfrage) erinner sehr stark an Schadsoftware unter dem Oberbegriff “Trojaner”! (Lexikon: Als Trojanisches Pferd, (engl. Trojan Horse) auch kurz Trojaner genannt, bezeichnet man ein Computerprogramm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwenders eine andere Funktion erfüllt.)

    Übrigens verhält sich so genannte Malware bzw. eines Rootkit genau wie das Apple Software Update.

    Ich sag’s an dieser Stelle noch einmal:
    Ich WILL in meinem Windows-System KEINE nutzlose Software wie beispielsweise “MobileMe”! Als einigermaßen versierter Anwender WILL ich gefragt werden BEVOR zusätzliche Software installiert wird bzw. ein (überflüssiger) Dienst den RessourcenVrbrauch in die Höhe treibt.

    Meine – nicht von MS bezahlte – Empfehlung:
    So lange Apple sich nicht dazu entschließt die Updatefunktion der Software aus Kalifornien ohne “Hintertürchen” arbeiten zu lassen, so lange haben Apple-Tools nichts in einem Windows-System verloren. Für gängige Werkzeuge wie beispielsweise “QuickTime” gibt es zahlreiche kostenfreie Ausweichmöglichkeiten und Alternativen.

  • explor und safarisurfer schrieb am 14.08.2008 um 11:01:

    Ich arbeite mit BEIDEN SYS. jedes hat vor und nachteile der aufbau von safari ist in manchen ecken gewöhnungs bedürftig ,aber schnell im aufbau und ich kann mehr fenster gleichzeitig öffnen ohne das safari abstürzt. Das Programm IST KLEIN und AGIL.man sollte es schon ausprobieren EIN TROJANER IST JA WOHL WAS ANDERES
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    DAS HÖRT SICH FÜR MICH NACH ANTIWERBUNG VON MIC: SOFT: ANGESTELLTEN AN .! SO SCHREIBT KEIN NORMALER USER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Otto Normalanwender schrieb am 11.08.2008 um 15:43:

    Das hat sicherlich nichts mit Risikobereitschaft und/oder Bedrohung zu tun. Viele Fachanwender haben solchen (und schlimmeren) Müll auf der Platte, um Probleme wie das geschilderte und schlimmeres aufzuspüren und darüber zu berichten. Kurz: zu Testzwecken!!

  • Norbert schrieb am 11.08.2008 um 15:34:

    wenn Windowsprogramme doch so toll sind, warum hat der Autor denn überhaupt ein Apple Programm auf dem Rechner das er updaten will (müssen muss er sicherlich nicht, kann mit nicht vostellen das ein Apple Mitarbeiter ihn bedroht) Ich verstehe einfach nicht, warum sich Microsoftnutzer von dem kleinen Äpfelchen so bedroht fühlen.

  • Anton schrieb am 04.08.2008 um 05:33:

    Ich persönlich kenne Safari, werde ihn aber auch keinesfalls irgendwann mal nutzen, genauso wenig wie den Firefox 3, denn zum Glück
    gibt es eine norwegische Alternative.

  • almdudler schrieb am 01.08.2008 um 18:17:

    Das Problem, Andy, ist doch eher nicht der Haken, sondern die Tatsache, dass Apple versucht, die Soft dem User “klammheimlich” ins System zu schmuggeln … auf die Möglichkeit des “Abwählens” bzw. über die Installation wird der Nutzer nicht informiert – also wie soll der Newbie, der die immer die Standardinstallation wählt und nicht auf den Gedanken kommt, dass es sowas wie ne benutzerdefinierte Install gibt, dann auf die Idee mit dem Haken kommen ??? Aplle setzt auf die Vertrauensseeligkeit der Anwender und nutzt die in fiesester Art aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Sowas tut man als seriöses Unternehmen aber nicht … Schon gar nicht, wenn die PR.-Abteilung, der Chef von dem Verein usw. stets Richtung MS ballern und behaupten, dass aus Redmind spuioniert wird, nur Dreck kömmt und u8nd und ..

    Die fauligen Äpfel sollen erstmal vor der eigenen Tür ihre Komplexe wegkehren und versuchen friedlich neben den Liebhabern anderer OS zu existieren.

    Ich habe mich – nicht zuletzt wegen solcher Geschäftsmethoden – von den Äpfeln getrennt.

    Bleibt zu hoffen, dass Springer gehörig auf die Schnauze fällt mit dem Apfeldreck und schnellstens einsieht, dass Linux oder Windows die bessere Alternative ist.

  • Andy schrieb am 30.07.2008 um 23:43:

    Also, bitte, die Software von Apple ist klasse. Ich nutze den Safari Browser schon seit einem Jahr, ich kann nur sagen er ist spitze. Ich hatte den neuen Firefox 3 ausprobiert, mein Fazit ist, ein dreck gegen safari.

    Obwohl ich kein Mac hab. Find ich diese Software einfach nur gut, weil Sie dem Benutzer alles einfacher macht.

    Und diese Sache mit der automatischen Softwareauswahl beim Updater, man ey, man wird es wohl noch schaffen, diese hacken weg zu tun.

  • almdudler schrieb am 30.07.2008 um 09:15:

    Yo Apple Surfer, besonders in der Republik Österreich trifft das zu ;)

  • Safari Surfer schrieb am 30.07.2008 um 02:33:
  • Will schrieb am 29.07.2008 um 07:45:

    Ja, Du hast recht, Bonjour und iTunes etc. ist so sinnvoll wie UPnP.

    Boykottieren den Dreck und gut is.

    Die Lüge, und nichts weiter ist diese Aussage, dass viele Hersteller auf Bonjour setzen passt ins Bild von den Heimlichkeiten der Apple-Soft.

    PC-User:
    FINGER WEG VON APPLE-SOFTWARE

    Wie im Beitrag beschrieben wurde, gibt es Alternativen, den faulen Apfel will und braucht kein Mensch!!!!!!!!!!!!!!!

  • Safari Surfer schrieb am 28.07.2008 um 23:25:
  • Safari Surfer schrieb am 28.07.2008 um 23:23:

    1. Apple Software Update ist nicht nötig um diverse Apple Programme aktuell zu halten niemand wird gezwungen diese Software zu installieren.

    2. Die klar definierte Funktion das Apple Software Update ist es ALLE neuen Programme von Apple zum download anzubieten; Das ist am Mac so und unter Windows auch.

    3. Bonjour ist überhaupt nicht sinnlos! iTunes verwendet es um die Musikbibliothek im privaten Netzwerk zu sharen, Safari verwendet es um Lesezeichen zu sharen und viele Druckerhersteller verwenden es bereits in ihren Geräten um diese noch einfacher im Netzwerk einbinden zu können. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Bonjour_(Apple)

    So wie sich der obige Artikel ließt, ergibt sich folgendes Fazit:

    Ausser Vorurteile keine Ahnung von Apple, dafür aber Angst Apple könnte genauso übel sein wie Microsoft; Kurios!

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