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Mai
31

Allen Lästermäulern zum Trotz:
Vista Firewall bietet ausgezeichnete Schutzfunktionen

Protect Star AuszeichnungDas international bekannte und renommierte ProtectStar-Testcenter der “ProtectStar, Inc.” (Link) hat die in das Redmonder Zugpferd Windows Vista integrierte Desktop Firewall aufgrund der sehr guten Schutzwirkungen mit der Sicherheitsempfehlung “ProtectStar Excellent Security” ausgezeichnet.

In einer, wie ich finde, überaus umfassenden Analyse wurde neue Vista-Firewall unter die Lupe genommen.

In den Versuchen wurde das Betriebssystem Windows Vista Ultimate für die durchgeführten Testreihen zugrunde gelegt.

Die in Windows Vista Ultimate integrierte Firewall ist identisch mit der Firewall in allen erhältlichen Windows Vista Versionen (Home, Home Premium, Business und Ultimate).

Geprüft wurde sowohl unter Laborbedingungen, als auch unter realen Bedingungen. Im Testlabor von ProtectStar wurde die Vista Firewall in der aktuellen Softwareversion (Stand: 02. Mai 2007) begutachtet.


Die Firewall hat an den Tagen der Testverfahren bezüglich des Außenschutzes alle zum Zeitpunkt bekannten 11.993 verschiedenen Angriffs- und Sicherheitstests erfolgreich bestanden.

Lediglich im sogenannten Leaktest leistete sich die Firewall erhebliche Schwächen.

Von insgesamt 25 aktuell bekannten und durchgeführten Leaktests konnte die Firewall lediglich 6 (blockierte Leaktests: Tooleaky, CPIL und 4/6 Teiltests von AWFT) erkennen und blockieren.

Zudem konnte mit dem Leaktest “Jumper v1.0″ in den durchgeführten Testreihen das Programm “Explorer.exe” unter Windows Vista zum Absturz gebracht werden.

Ein Leaktest simuliert einen Trojaner-Angriff von innen und ermittelt, ob es Programmen möglich ist, den PC auszuspionieren, ohne entdeckt zu werden. Es wird probiert, Daten über das Internet an einen Server zu schicken. Eine gute Firewall sollte solche Versuche blockieren und den Anwender darüber informieren, dass ein Programm sich ohne seinen Willen mit dem Internet verbinden will.

Im Fazit des des ProtectStar-Testcenters heißt es:
Im Bereich der Leaktests sollte Microsoft kurzfristig nachbessern, denn stellt man die Resultate vergleichbarer durchgeführter Tests an aktuellen Internet Security Suiten oder Personal Firewalls gegenüber, so schneiden Fremdprodukte in diesem Bereich besser ab

Die Erkennungs- bzw. Erfolgsrate bei den Leaktests fällt lediglich durch die Einbindung und Konfiguration der integrierten Benutzerkontensteuerung höher aus.

Die Sicherheitsexperten des ProtectStar-Testcenters empfehlen daher, die Benutzerkontensteuerung in Windows Vista aktiviert zu lassen. Dieses Feature ist in Kombination mit der Firewall extrem zuverlässig und vergleichbar mit einer Programmsteuerung bei Personal Firewalls.

Die Testreihen an der Vista-Firewall zeigen, dass Microsoft mit seinem neuen Betriebssystem Windows Vista gegenüber der Vorgängerversion entscheidende Verbesserungen einbringen konnte.

Hervorzuheben sind vor allem die ausgezeichneten Schutzfunktionen der Stateful Firewall gegen externe Angriffe.

Als ausreichend sind die Schutzmechanismen der Vista-Firewall im Bereich des Innenschutzes zu bewerten.

Hilfreich wäre es, wenn die Vista-Firewall künftig mit einer Art von Trainingsmodus ausgestattet wird, der den Nutzer zusätzliche darüber aufklärt, welches Programm Informationen in das Internet sendet.

Nicht zuletzt bestätigen die Experten von ProtectStar die häufig monierte Tatsache, dass Konfigurationsversuche über das SnapIn “Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit” der Management Console für den eher unbedarften Benutzer fast unmöglich sind und für den ambitionierten “PC-Freak” zum Vabanque Spiel werden könnten.

Der vollständige Testbericht steht als deutschsprachiges pdf-Dokument zum Download (Link) zur Verfügung.

Unter dem Strich ein durchaus positives Resultat, das meine persönliche Meinung in vielen Punkten bestätigt.

Im Gegensatz zu den häufig nicht nachweisbaren Behauptungen mancher Vista-Pessimisten, kann der SoHo-Anwender mit der integrierten Firewall durchaus sicher leben. Allerdings entbindet das bloße Einschalten des Sicherheitstool den Anwender nicht vom Mitdenken.

Nicht gerade als prickelnd ist das Ergebnis für den Mechanismus des Innenschutzes zu bezeichnen. “Ausreichend” bedeutet für mich: die Redmonder müssen umgehend nachbessern.

OneCare Fw-EinstellungenDarüber hinaus stellt sich mir die Frage, aus welchen Gründen Microsoft darauf verzichtet, ergänzenden Firewall-Funktionen, wie sie beispielsweise in der hauseigenen Sicherheitslösung “OneCare” enthalten sind, mit der Vista-Firewall auszuliefern.

Wie bereits häufig von mir propagiert, sollte die Benutzerkontensteuerung NICHT, oder nur in Ausnahmefällen für kurze Zeit, deaktiviert werden! Denn: “wer sich in Gefahr begibt …”

Leider enthält der ProtectStar-Report einige äußerst missverständlicher Formulierungen. Aus diesem Grund ein abschließendes Wort an alle Skeptiker und Pessimisten, die grundsätzlich jeder Analyse kritisch gegenüber stehen und Beeinflussung durch Microsoft vermuten:

Nach Angaben aus Mitarbeiter-Kreisen der ProtectStar Incorporated hat Microsoft die Studie nicht in Auftrag gegeben. Auch wurde der Test nicht mit Rezensions-Exmplaren “gefördert” und/oder durch “Hersteller-Sonderinformationen” auf anderen Wegen “angekurbelt”.

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Kommentare: 8
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Kommentare

  • Ralf Horn schrieb am 07.06.2007 um 16:53:

    NullBock schrieb am 7.06. 2007: … meinst du nicht zufällig das folgende Posting …

    Falsch vermutet Kiki, dieser Eintrag stammt nicht von mir, den Beitrag hatte ich bislang noch nicht entdeckt!

    Allerdings hat der Autor mit seinen Aussagen voll ins Schwarze getroffen ;-)

  • NullBock schrieb am 07.06.2007 um 16:36:

    Grins … mit “… deren Namen ich hier bewusst unterschlage … ”

    meinst du nicht zufällig das folgende Posting:

    http://www.pcwelt.de/forum/...

    ciao
    Kiki

  • Branko Wilhelm schrieb am 06.06.2007 um 16:55:

    Vielmehr wird stets der Redmonder Vista-Hersteller für den Mist anderer Softwareschmieden verantwortlich gemacht …

    Und genau das ist es, was mich so dermaßen annervt von den ganzen unwissenden leuten das mir teilweise wegen soviel “dummheit” der kragen platzt.. aber nunja.. nich jeder ist in der lage M$ oder Symantec aus einander zu halten (oder halt BMV und Mercedes…)

  • Ralf Horn schrieb am 05.06.2007 um 19:12:

    Hi Branko, hi Ashley (sorry ist einfacher)!

    Einen Test von Antivirensoftware sprengt den Rahmen eines jeden Weblog.

    Doch nehme ich die Anregung gerne auf und reiche sie einfach mal weiter.

    Ansonsten muss ich gerade bei dem Thema Test von Antivirensoftware an einige Tests in jüngster Vergangenheit denken, die ich gelesen habe.

    Mir ist dabei aufgefallen, dass ein Programm als mega gut bezeichnet wurde, während in nahezu allen Foren und Communities eher das Gegenteil behauptet wird.

    Ich habe mir die Software – deren Namen ich hier bewusst “unterschlage” – besorgt, installiert und bin fast vom Hocker gefallen… allerdings nicht vor Begeisterung!

    Von Performance-Einbrüchen über Programmabstürze bis zum BSOD war alles dabei. Übrigens ist besagtes Tool im jüngsten Malware-Scan-Test von AV-Test.de auf einem der vordersten Plätze gelandet (allerdings wird meines Wissens dort noch nicht unter Vista geprüft). Was nutzt mir eine (angeblich) hervorragende Trefferquote, wenn das als Vista-tauglich ausgewiesene Programm in der Praxis nicht zu gebrauchen ist?

    Das Ende von Lied war, dass ich vom Kauf zurück getreten bin …

    Soviel zu Testergebnissen!

    Leidtragender ist letztlich der auf die Test-Ergebisse vertrauende Anwender.

    Das Fazit der Geschichte ist dann auch schon bekannt:
    nicht die schlechte Software ist der Übeltäter, nein, bewahre! Vielmehr wird stets der Redmonder Vista-Hersteller für den Mist anderer Softwareschmieden verantwortlich gemacht …

    Ralf

  • a$hLeY.sMa$hLy.3a3y schrieb am 05.06.2007 um 18:08:

    also: wenn es euch nicht zu viel umstände macht =) ich möcht nen unabhängigen test =)

    http://www.av-test.org

  • Branko Wilhelm schrieb am 05.06.2007 um 14:19:

    ich weiß schon warum ich diese standardmäßig an gelassen hab, trotz router =)

    nochdazu finde auch ich die neuen möglichkeiten der firewal weit aus besser als uter XP, was unter XP auch der grund war warum diese quasi dauerhaft deaktiviert war!

    gut Vista läuft mitlerweile lang genug =)

    wodrüber ich gerne noch einen test bericht haben würde/möchte sind atm die aktuellesten und brauchbaren antiviren programme

    mitlerweile haben ja “fast” alle hersteller nachgezogen im punkto vista unterstütztung, dennoch würde mich interessieren was nun wirklich was taugt..

    aus eigenen erfahrungen kann ich mit sicherheit sagen das z.b. AVAST unter vista absolut nichts taugt.. hat ca 30viren/würmer und trojaner auf einer verseuchten externen hdd nicht gefunden, antivir z.b. hat alles gefunden, nicht mal symantec konnte da mithalten (hatte auch die hälfte übersehen)

    gut kommen wir da an den punkt das antivir “angeblich” auch bei “nicht verseuchten” files anschlägt wegen dem aufbau bzw der herachie der files, aber lieber einmal zu viel, als 2x zu wenig -> und google hat auch gesagt das alle die files (nach dehnen ich jeweils gesucht hab) nicht wirklich zum system gehörten..

    also: wenn es euch nicht zu viel umstände macht =) ich möcht nen unabhängigen test =)

  • Marco schrieb am 03.06.2007 um 20:02:

    Endlich mal einer, der nachvollziehbar testet!!!
    Gute Sache; jetzt gefällt mir die Vista Firewall schon besser. Sehr guter Außenschutz ist mir ausreichend, denn beim Innenschutz sind die Lösungen doch alle schlecht.

    Grüße

    Marco

  • ichbins schrieb am 01.06.2007 um 21:25:

    Danke für Dein Posting!
    Der durchgeführte Test ist des Unternehmens ProtectStar ist sehr gut und auch der Testbericht verschafft erstmals Klarheit. Neutral geschrieben und nachvollziehbar!

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