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28.03.2007 ATI Catalyst-Treiber 7.3 erschienen
30.03.2007 VORSICHT schadhaft!

ATI Final29. März 2007
Mit der gerade freigegebenen Version 7.3. des Catalyst-Treibers bereinigt ATI diverse Probleme, die sich durch mangelnde Performance bei vielen Games bemerkbar machten. Darüber hinaus sind eine Reihe kleinerer Fehler korrigiert worden.

Trotz der zahlreichen Berichtigungen, soll es nach AMD/ATI-Angaben noch immer viele ungelöste Fehler geben. Im Kapitel “Known Issues” der englischsprachigen Release Notes nennt das Unternehmen die augenfälligsten, bereits bekannten Schwachstellen.

Auch wenn der Hersteller offensichtlich sehr darum bemüht ist, die Anwender mit aktuellen Dateien zu beliefern, kann ich aus meiner eigenen Erfahrung kein gutes Haar an der ATI-Software lassen.

So kommt es immer wieder vor, dass beispielsweise das Catalyst Control Center “aussteigt” bzw. das System einfriert – bei deaktiviertem CCC tritt dieses Problem nicht auf.

Zudem scheint die Option “PowerPlay” auf einigen mobilen Geräten mehr zu schaden, als nützlich zu sein. Selbst bei “richtig” konfigurierten Stromsparfunktionen des “PowerPlay” wird die Grafikkarte zum Wärmespender. In der Konsequenz wird so manches Notebook durch einen häufig auf vollen Touren laufenden Lüfter zur Nervensäge.

Gerade Benutzer von tragbaren Rechnern, auf denen eher selten “gedaddelt” wird, sollten sich deshalb den Download der AMD/ATI-Datei sparen. Der von Microsoft mit Vista gelieferte ATI-Treiber – der kurioserweise von der ATI Technologies Inc. stammt – ist im Normalfall absolut ausreichend.

Download
ATI Catalyst-Treiber 7.3

Update 30. März 2007

Blue ScreenWie das Magazin ExtremeTech heute berichtet, beschweren sich zahlreiche Vista-Anwender nach der Installation des neuen ATI-Treibers über plötzlich auftretende Abstürze.

In einem Thread der Internetseite “driverheaven.net” erklärt Terry Makedon, Senoir Product Manager bei AMD/ATI, dass die Schwierigkeiten nicht zwangsläufig auf jedem System auftreten. Vielmehr soll es sich um Einzelfälle handeln. Allerdings sei bislang keine Ursache für das Problem bekannt, schreibt Makedon und empfiehlt den Anwendern, weiterhin den vorhergehenden Treiber der Version 7.2 einzusetzen.

Für Benutzer, die neuen Treiber bereits installiert haben, nennt der Product Manger für den Fall eines Blue Screen folgenden Lösungsweg:

- das System in den abgesicherten Modus starten

- Windows-Taste + R drücken (ruft das Fenster “Ausführen” auf)

- Die Anweisung “Services.msc” eingeben und mit Enter bestätigen

- den Dienst “ATI External Event Utility” suchen, mit der rechten Maustaste auf den Eintrag klicken und aus dem Kontextmenü die Option “Eigenschaften” wählen

- In dem sich darauf öffnenden Fenster die Schaltfläche “Beenden” betätigen und anschließend aus dem Pulldownmenü der Option “Starttyp” den Eintag “Deaktiviert” auswählen

- Die Änderungen durch einen Klick auf “OK” übernehmen

- Abschließend einen normalen Neustart des Systems durchführen

Wie ich weiter Oben schon ausführte, scheint fehlerbehaftete ATI-Software offenbar die Regel zu sein.

So neu, wie der ATI-Mitarbeiter den Usern das verkaufen möchte, ist der Fehler des “ATI External Event Utility” nämlich nicht. Der unnütze Dienst, der für die Umschaltung der Taktrate zuständig sein soll, sorgt schon seit seinem Erscheinen für Probleme.

Leider hat sich auch nach der Übernahme durch AMD nichts an der seit langem schlampigen Treiberprogrammierung geändert.

Jedoch stellt sich mir die Frage, wann die Geduld von Industrie und Endverbraucher erschöpft ist. Der Markt bietet schließlich ausreichend Alternativen!

Geiz ist nämlich nicht immer … von Bedeutung!

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Kommentare: 7
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Kommentare

  • Andreas Schreiner schrieb am 25.04.2007 um 20:43:

    Ich hatte kürzlich selber Probleme mit Catalyst, allerdings unter XP. Denke aber, dass man deswegen nicht generell sagen kann, ATI’s Treiber seien Mist. Das Problem liegt meiner Meinung nach an den immer kürzer werdenden Produktzyklen. Die Programmierung von Software und Treibern ist einfach ein langwieriger und schwieriger Prozess, der mit den hardwareseitigen Innovationszyklen nicht mehr mithalten kann. Wenn die beiden großen GPU-Chip-Hersteller sich nicht gegenseitig mit immer neuen Performancerekorden zu übertrumpfen versuchen würden, wobei die volle Leistung ihrer Grafikkarten in der Praxis jedoch kaum ausgenutzt wird, könnte auch wieder mehr Augenmerk auf die Entwicklung solider Treiber gelegt werden. Aber den Programmierern die Schuld in die Schuhe zu schieben, halte ich für komplett falsch. Die Schuldigen sitzen vielmehr in den Marketing- und Vertriebsabteilungen, wo es nur um aktuelle Verkaufszahlen geht. Leider denkt man dort zu kurzfristig, würde doch eine qualitätsorientiertere Marktstrategie langfristig die Kundenzufriedenheit steigern und somit die Verkaufszahlen stabil halten. Gerade da es ja im Prinzip nur die beiden Hersteller gibt, sieht man mal von integrierten Grafiklösungen ab, könnte man doch über ein Gentlemen’s Agreement nachdenken und den Markt untereinander aufteilen. Dann würde vielleicht nicht mehr alle sechs Monate eine neue Chipgeneration vorgestellt werden, aber ich denke die Kunden würden dies verschmerzen, wenn dadurch die Qualität der Produkte steigt. Die Programmierer wären auf jeden Fall dankbar.

    MfG

    Andi

    PS: Auch die M$-Fraktion ist an der ganzen Misere nicht unschuldig. Was die Dokumentation ihrer Schnittstellen angeht, sind die nämlich alles andere als auskunftsfreudig, wie ich tagtäglich miterleben muss. (Bin selber Programmierer und es ist wirklich manchmal zum in die Tastatur beißen, wenn man keine Infos zu den Schnittstellen in Win findet).

  • Branko Wilhelm schrieb am 25.04.2007 um 11:19:

    mitlerweile ist ja wie bereits bekannt der 7.4 treiber erschienen.. bei nem guten freund von mir läuft auch jetzt vista mit seiner graka aus der x700er reihe.. es gibt endlich eine richtige system leistungs bewertung und zocken kann er auch.. von daher bin ich zumindest, was ati angeht langsam wieder optimistich..

  • Ralf Horn schrieb am 25.04.2007 um 11:04:

    Der Kommentar von ATI zum Fehler des ATIKMDAG-Fehlers sagt ja wohl mehr, als jede Erklärung von Leidensgenossen:

    Radeonâ„¢ Serie: Fehlermeldung “ATIKMDAG has stopped responding”

    Da ATI-Produkte immer häufiger Schwierigkeiten machen, obwohl angeblich Vista-kompatibel, kann ich nur dringend dazu raten, auf Geräte dieses Herstellers so lange zu verzichten, bis man in der Lage ist, den Kunden mit zuverlässigen Produkten/Treibern zu versorgen und auch der Support wieder klappt!

  • Frank schrieb am 25.04.2007 um 10:53:

    So lange ATI nicht in der Lage ist funktionierende Treiber für Vista anzubieten, bleibt als Alternative nur der mit Vista gelieferte oder der Umstieg auf Hardware, deren Hersteller es schaffen vernüftige Programmierer zu beschäftigen.

    ATI und NICHT Vista ist grundsätzlich der letzte Müll!

  • MARKING schrieb am 25.04.2007 um 10:16:

    Eben, habe eine Readon X1600 Pro PCI Express unter Vista (32)laufen mit Catalyst 7.4! Rein Windowsmäßig funktiniert alles gut, kommt hingegen der Grafikkartenteilische dazu, friet das Bild dann ein, wenn er auf Grafikarte zugreift! dann bricht ständig der Anzeigetreiber Atmik oder so zusammen und Windows stellt ihn zwar wieder her, aber das sind doch keine Zustände! hab catalyst 7.2, 7.3 ausprobiert, alles der gleiche Mist, Keine Besserung!

  • Torti schrieb am 13.04.2007 um 14:11:

    hallali….. wen ich das angucke wo überall und jeder seine programme verbugt auf den markt bringt wird mir schlecht.

  • Ralf Horn schrieb am 07.04.2007 um 18:25:

    mom.exe ist der Ersatz für die alte “cli.exe” zudem soll es sich um Malware handeln.

    Um den Blue Screen bzw. den Fehler loszuwerden den ATI-Treiber vollständig(!) deinstallieren, ggf. aich versteckte Dateien und Ordner sowie die Einträge im Prefetch-Verzeichnis entfernen, den temporären Ordner (C:\Users\Benutzername\AppData\Local\Temp) nicht vergessen zu leeren.

    Bislang hat es ATI fertig gebracht nur Treiber-Schrott für Vista zu liefern, der in der Hauptsache Fehler produziert, die Foren sind voll mit entsprechenden Berichten … und einen Omega-Treiber für Vista gibt es bislang leider nicht :-(

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