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Ausblick auf das Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008 R2

Wie beschreibt man mit möglichst markigen Worten eine geplante Softwareaktualisierung, die von einem Großteil der Windows-Anwender mit einem müden Lächeln bedacht wird?

Treffender als es Georg Binder im Windowsblog von Microsoft Österreich tut, ist dies kaum möglich, Georg schreibt:
“Ich denke, dass das beste an der Ankündigung vom Service Pack 1 für Windows 7 folgendes ist: In Wahrheit interessiert es niemanden … ”

Trotz dieser absolute adäquaten Aussage, möchte ich es nicht versäumen, an dieser Stelle die wichtigsten Informationen des kommenden SP1 darzustellen.

Zum ersten Mal seit langer Zeit trifft die Binsenweisheit nicht zu, dass der Wechsel zu einem neuen Windows-Betriebssystem erst nach dem Erscheinen des ersten Service Pack “sicher” sei. Mit Windows 7 ist es Microsoft tatsächlich gelungen eine Software zur Verfügung zu stellen, die nur durch wenige unbedeutende Kinderkrankheiten auffiel. Die kleinen Schwächen konnte der Hersteller mit Updates im Rahmen der allmonatlichen Patchdays kurieren.

Die aus meiner Sicht interessanteste Verbesserung bietet Microsoft nicht erst mit dem kommenden ersten Service Pack an, vielmehr hat uns der IT-Gigant bereits in den vergangenen Tagen mit einem Update überrascht, durch das es (endlich) möglich wird, den sogenannten XP-Modus von Windows 7 auch auf Rechnern zu nutzen, deren Prozessor keine hardwarebasierte Virtualisierungsfunktion aufweist.

Lies weiter in ‘Ausblick auf das Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008 R2′

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XP-Modus für Windows 7 jetzt auch für ältere Rechner ohne Hardware-Virtualisierung

Eine der interessantesten Funktionen von Windows 7 ist der sogenannte “XP-Mode”. Nach den Vorgaben von Microsoft, dürfen lediglich Inhaber von Lizenzen der Editionen Professional oder Ultimate dieses Feature nutzen. Darüber hinaus konnte das Feature bislang nur auf Systemen genutzt werden, dessen Hardware die Intel VT oder AMD-V Technologie unterstützen. Windows 7-Anwender der Spitzeneditionen, deren Rechenknecht nicht über Möglichkeiten der modernen Hardware-Virtualisierung verfügen, wurde das Highlight des XP-Modus also “unterschlagen”.

Wie heute in einem Posting des Windows Team Blog verkündet wird, gehört diese Einschränkung ab sofort der Vergangenheit an.

Mit einem jetzt veröffentlichten Update lässt es der Redmonder IT-Gigant zu, dass der XP-Mode ab sofort auch auf älterer Hardware oder auf Rechnern genutzt werden kann, bei denen der Hersteller die Aktivierung der Hardwarevirtualisierung gesperrt hat.

Mit der Installation des Updates werden die für das Ausführen von Windows Virtual PC und XP-Modus erforderlichen Voraussetzungen entfernt.

In modernen Systemen mit aktivierter hardwarebasierender Virtualisierung ändert sich nichts, das Feature wird weiterhin genutzt.

Durch die Aktualisierung ändert sich jedoch nichts an den Lizenzbedingungen, in denen festgelegt ist, dass der XP-Modus auch weiterhin nur den Anwendern der Editionen Professional, Ultimate sowie Enterprise von Windows 7 vorbehalten ist.

So installieren Sie den XP-Mode
Lies weiter in ‘XP-Modus für Windows 7 jetzt auch für ältere Rechner ohne Hardware-Virtualisierung’

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18

Microsoft glückt Schlag gegen Software-Piraten

Mehrere Tausend selbstgebrannte Datenträger hatte ein Software-Händler aus Norddeutschland zusammen mit gebrauchten Microsoft-Echtheitszertifikaten (sogenannten COAs) verkauft. Das Landgericht Frankfurt am Main ordnete die Pfändung eines Großteils des Vermögens des Händlers an, um die Schadenersatzansprüche zu sichern. Eine Entscheidung im Strafverfahren gegen den Händler steht noch aus. Microsoft war über den Produktidentifikationsservice, der Software des Herstellers von verschiedenen Einsendern kostenfrei auf Echtheit prüft, auf den Raubkopierer aufmerksam geworden.

Mit einem besonders leistungsfähigen Brenner hatte der Händler die Fälschungen selbst hergestellt und ihnen dann “gebrauchte” Echtheitszertifikate, sogenannte “Certificate of Authenticity Label” – kurz COAs – als vermeintliche Lizenzen beigefügt. Die COAs hatte er von diversen anderen Händlern gekauft. “Dieses Vorgehen ist in mehrfacher Hinsicht illegal”, erklärt Dr. Swantje Richters, Justitiarin bei Microsoft Deutschland. “Schon die Herstellung und der Vertrieb der gebrannten CDs waren rechtswidrig. Auch der Handel mit COAs ist verboten, da sie zur Kennzeichnung von echter Microsoft-Software verwendet werden.”

COAs dienen als Herkunftshinweis und beziehen sich immer auf die Software, mit der zusammen sie in den Verkehr gebracht worden sind. Dass COAs weder einzeln noch zusammen mit nicht dazugehörigen Datenträgern weiterverkauft werden dürfen, wurde bereits mehrfach gerichtlich entschieden, beispielsweise vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG Frankfurt MMR 2009, 544, bestätigt durch Entscheidung vom 04.02.2010 in Sachen 11 U 50/09; Entscheidung vom 12.11.2009 in Sachen 6 U 160/08).

Microsoft Produktidentifikationsservice überführte Piraten
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17

Unterstützung für Firefox 3.0 endet demnächst

Knapp zwei Jahre nach der Veröffentlichung kommt Ende März das endgültige Aus für die im Juni 2008 freigegebene Version 3.0 des Mozilla Browser Firefox. Am 30. März soll nach Herstellerangaben das letzte Update auf die Version 3.0.19 bereit gestellt werden.

Ursprünglich sollte der Support für Mozilla Firefox 3.0 bereits im Januar beendet werden. Da sich aber die Fertigstellung des Nachfolgers Firefox 3.6 verzögerte, sah man sich gezwungen, das Ende der älteren Software zu verschieben. Ab April wird es dann nur noch Aktualisierungen für die Versionszweige 3.5 und 3.6 des Fuchses geben.

Falls Sie für Ihre Reisen durch das weltweite Datennetz noch immer auf das längst aus der Mode gekommenen Tool der Version 3.0.x setzen, ist es jetzt an der Zeit, den Aufstieg auf die moderne Ausführung des Browsers ins Auge zu fassen.

Die Release-Notes des Firefox 3.6 geben auf der offiziellen Product-Homepage (externer Link) ausführliche Auskunft über alle Innovationen des neuen Firefox.

Den Download der Software in mehr als 70 Sprachvarianten sowie die Ausführungen für Mac OS X und Linux finden Sie auf der offiziellen Firefox-Download-Webseite (externer Link).

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